Mittwoch, 20. Juni 2018

Lachkrampf-Gefahr

Dritte Auflage erschienen

Die Lachkrampf-Gefahr für alle über 70, für deren Kinder und Enkel wächst wieder. Denn: Den einige Monate vergriffenen Ratgeber "Zerstreutes Wohnen" von Heinz-Peter Tjaden gibt es wieder - dieses Mal im Kindle-Shop als e-book und bei Amazon als Print.

Zerstreut, aber optimistisch leben lassen diese Tipps alle, die als Senior ein Rentner-phone besitzen oder einen so genannten Zerstreut-Buch-Reader. Enkel und Kinder, die es gut mit über 70-jährigen Familienmitgliedern meinen, meinen jetzt schon: "Ich könnte meinen Eltern oder Großeltern ja auch daraus vorlesen, wenn sie sich tagsüber nicht verlaufen haben."

Es darf durchaus behauptet werden: Für Zerstreute, die ihre Wohnung irgendwann wiederfinden, kann es gar nichts Unterhaltsameres geben als Unterhaltung mit diesem Ratgeber im Kreise der Lieben. Sogar zerstreuter Sex ist anschließend möglich.

Hier bestellen als e-book

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Buch mit Inhalt

Auch Vergessliche vergessen nicht...

...dieses Buch zu kaufen, da es jetzt auf dem Markt ist. Hier ein paar kurze Auszüge:

7 Uhr morgens - Frühstück mit einer Unbekannten?
8 Uhr morgens - Schöner lesen mit der "Senioren-Bravo"
9 Uhr morgens - So weit die Füße tragen
10 Uhr morgens - Doch noch schöner lesen
11 Uhr morgens - Abschied nehmen
12 Uhr - Genuss genießen

Impressum

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6
30938 Burgwedel

heinzpetertjaden02@gmail.com
www.burgdorferkreisblatt.de
http://blogdirdeinemeinung.blogspot.de
www.regionhannover.website

Im Bus

Keinesfalls schlecht erzogen.
Wie ein Bild täuschen kann

Bilder wirken. Natürlich auch bei Facebook. Wie dieses. Das zu Missverständnissen führt. Die Mädels, die Wichtiges auf ihren Smartphones lesen oder mitzuteilen haben, sind keinesfalls schlecht erzogen. Im Gegenteil. Sie beweisen Achtung vor älteren Damen, die zerstreut wohnen. Was bekanntlich fit hält. Wie man meinem Ratgeber mühelos entnehmen kann.

Wäre der Fotograf früher in diesem Bus gewesen, dann hätte er im Bild festgehalten, wie die ältere Generation, die noch stehen kann, der jüngeren Generation, die das nicht mehr kann, ihre Plätze anbietet. Im Stehen kann man sich auch viel besser unterhalten - und braucht kein Smartphone. Kein Smartphone ist auch viel preiswerter als jedes Smartphone.

Der Klick zu meinem Ratgeber  


Montag, 11. Juni 2018

Pfegeheimen vertrauen wenige

Josef Rüddel aus Windhagen.
Zerstreutes Wohnen viel beliebter

Die Pflege ist natürlich auch ein beliebtes Umfragethema. Fast jeden Monat gibt es eine neue Umfrage. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Vier Fünftel misstrauen Pflegeheimen. Die anderen sind schon drin. 

Zerstreutem Wohnen misstraut niemand. Umfragen gibt es auch nicht. Medienberichten zufolge bereitet sich auch die Bundeskanzlerin schon darauf vor. Angela Merkel ist schließlich auch schon über 60 und wird bald ihre Wohnung ohne Begleiter selbst finden müssen. Das wird eine Umstellung. Nachbarn der Bundeskanzlerin sollten sich schon einmal auf überraschende Besuche vorbereiten. "Wir schaffen das", sollten diese Nachbarn Merkel zurufen.

Zur Beliebtheit des zerstreuten Wohnens tragen auch Bürgermeister bei, die über 70 sind. Der älteste Bürgermeister ist 95. Josef Rüddel regiert seit 52 Jahren Windhagen im Kreis Neuwied. 2019 will er wieder antreten und über 60 Prozent der Stimmen holen. Wenn Josef Rüddel ein 80-jähriges Geburtskind fragt, wie der Jubilar so alt geworden ist, beantwortet dieser Bürgermeister diese Frage gleich mit.

Keine Frage ist auch: Meine Broschüre  "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70" hat entscheidenden Anteil an der Beliebtheit dieser Wohnform, denn: Wer diesen Ratgeber liest, bleibt in Form. 

Also: Klicken Sie hier

Dienstag, 29. Mai 2018

Tipps für zerstreut Wohnende

Auch in Burgdorf: Sie helfen gern. 
Senioren- und Pflegestützpunkt bietet Hilfe an

Der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land der Region Hannover informiert über örtliche Unterstützungsangebote, gibt Tipps zur Finanzierung der Pflege und beantwortet Fragen zu Leistungen der Pflegeversicherung oder zu gesetzlichen Ansprüchen. Auch Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen ist möglich. Das Angebot ist kostenlos. Sprechstunden in den Städten und Gemeinden

Gemeinde Uetze

Familienhaus, Bodestraße 11
Jeden 1. Montag im Monat, 15 bis 17 Uhr

Stadt Sehnde

Rathaus, Nordstraße 21, Zimmer 7
Jeden 2. Montag im Monat, 14 bis 16 Uhr


Stadt Lehrte

Familienservicebüro, Rathausplatz 2 (ehem. Sparkassengebäude), Beratungszimmer 3
Jeden 3. Montag im Monat, 14 bis 16 Uhr

Gemeinde Uetze

Dorftreff Hänigsen, Mittelstraße 2
Jeden 4. Dienstag im Monat, 9 bis 12 Uhr

Gemeinde Isernhagen

Begegnungsstätte, An der Riehe 2,
Jeden 1. Mittwoch im Monat, 14 bis 16 Uhr

Stadt Burgwedel

Seniorenbegegnungsstätte, Gartenstr.10,
Jeden 2. Mittwoch im Monat, 14 bis 16 Uhr

Gemeinde Wedemark

Rathaus Mellendorf, Fritz-Sennheiser-Platz 1
Jeden 4. Mittwoch im Monat, 15 bis 17 Uhr

Weitere Informationen, auch zu allen Fragen rund um die Pflege, gibt der Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land im Burgdorfer Rathaus, Marktstraße 55, Telefon 0511/700 201-16.

Dienstag, 24. April 2018

Mehr tun

Gute Krankenhäuser für zerstreut Wohnende

Wer zerstreut wohnt, muss natürlich auch einigermaßen fit sein. Dafür braucht man ab und zu ein gutes Krankenhaus. Jürgen Lehnau aus Friedeburg und Wolf-Dietrich Hufenbach aus Wilhelmshaven fordern deshalb in einer Petition mehr Geld auch für das Personal. Diese Petition kann bis zum 4. Juni 2018 unterzeichnet werden. 

Der Text der Petition:

Liebe Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen, Sie nehmen wahr, dass die medizinische und pflegerische Gesundheitsversorgung in den Krankenhäusern unter einem enormen wirtschaftlichen Druck stehen. Vornehmlich Schwestern, Pfleger, Ärzte und Ärztinnen leisten unter schlechten strukturierten Arbeitsbedingungen und mit viel zu wenig Personal aufopfernd ihren Dienst bis zum „Ausbrennen“. 

Zunehmende Arbeitshetze und immer mehr schriftlich zu formulierende Kontrollfunktionen bei immer mehr beschleunigten Arbeitsabläufen und -methoden haben einen erheblichen Qualitätsverlust zur Folge. Letztendlich führt das zu fehlender konzentrierter Aufmerksamkeit des Personals; Faktoren, die zum Verlust des Vertrauens der Patienten in eine verantwortungsvolle Arbeit münden. Diese Bedingungen werden zum einen der Verantwortung des Personals und zum anderen der Würde des zu behandelnden Patienten nicht mehr gerecht. Immer mehr Personal „quittiert“ den Dienst und es kommt zu Personal- und Fachkräftemangel. Die Bundesländer sind für die Investitionen in die Ausstattung, also Mobiliar, Infrastruktur, Gebäude und Geräte zuständig. 

Ein Grund, warum niedersächsische Krankenhäuser mindestens zu 30 % in privater Trägerschaft sind, ist die mangelhafte finanzielle Unterstützung. Private Konzerne als Betreiber erwirtschaften im Höchstfall 15 % Rendite für ihre Aktionäre, weil sie ihre Beschäftigten meistens nicht tarifgerecht entlohnen und möglichst an Fachkräften sparen, als auch das Leistungsspektrum der Versorgung auf ertragreiche, sprich reine Wirtschaftlichkeit, reduzieren. Das alles passiert vor dem Hintergrund des gesetzlichen Auftrages auf Grundversorgung durch den Staat (optimal wäre bedarfsorientiert sowohl in ländlicher Fläche als auch in Ballungszentren mit Qualität und Vielfalt)! Inzwischen hat sich ein ehemals durch das Grundgesetz gestützter Auftrag zur Gesundheitsfürsorge in ein krankes Zwitterwesen aus gewinnorientierter Privatwirtschaft und reststaatlicher Fürsorge entwickelt und ist dabei, sich auf Kosten von Pflegepersonal, Ärzten/innen und Patienten immer stärker zu etablieren. 

Professor Dr. Siegfried Broß führt dazu aus: „Es muss nachdenklich stimmen, dass der schrankenlose, geradezu ungezügelte Wettbewerb zunächst zu einem zentralen ‚Staatsziel‘ der Integration erhöht wurde. Ohne dass dies thematisiert oder in irgendeiner Weise deutlich wahrnehmbar gekennzeichnet worden wäre, wurde auf diese schleichende Weise eine neue Werteordnung geschaffen. Es ist nicht zu übersehen, dass die Menschen hierdurch in einem nicht geringen Maße ausgeblendet werden.“ [Quelle: Zitat: Professor Dr. Siegfried Broß, Vortrag vom 23. 9. 2017] „Krankenversicherung und Krankenfürsorge ambulant oder stationär in einem Krankenhaus stehen notwendigerweise im Sozialstaat des Grundgesetzes bei einer Zusammenschau der maßgeblichen Staatsstrukturbestimmungen wegen des unabdingbaren Schutzes eines jeden einzelnen Menschen in einem unlösbaren Zusammenhang.“ [Quelle: Zitat: Professor Dr. Siegfried Broß, Vortrag vom 23. 9. 2017] 

Damit die niedersächsischen Krankenhäuser in Zukunft einen besseren wirtschaftlichen Handlungsrahmen durch Investitionen erhalten, bitten wir den Landtag, nicht nur wesentlich größere Budgets zur Verfügung zu stellen, sondern auch die Gesamtstruktur zu hinterfragen und gegebenenfalls einem grundlegendem Wandel zu unterziehen. Neben unserer Forderung an das Land muss diese Petition auch an den Bund weitergereicht werden, da die Situation das ganze Bundesgebiet und damit deren Medizinlandschaft betrifft.

Petition hier unterschreiben

Davor oder danach Ratgeber "Zerstreutes Wohnen" bestellen

Sonntag, 4. März 2018

Verständliche Sprache

Muss nach 400 Metern nachgerüstet
werden. 
Wenn Start up-Senioren zur Herausforderung werden

Heimleiter, Pflegerinnen und Pfleger, außerdem Unternehmer treffen sich vom 6. bis 8. März in Hannover bei einer Altenpflege-Messe. Die natürlich auch im Internet angekündigt wird. Die Ankündigungen sind durchaus lesenswert. Ein Beispiel:

Nominiert für die START UP CHALLENGE 2018:


Auxilio Basic. Auxilio ist ein Nachrüst Kit für Wohnungen alter Menschen, das ein modulares Set �von Smart Home Tools mit einer intelligenten Steuerungszentrale zu einem 360° Assistenzsystem verbindet - speziell für den Alltag seiner betagten, meist körperlich beeinträchtigten Bewohner. + Innere Sicherheit: Unfallprävention, Sturzprävention, Vergesslichkeit+ Äußere Sicherheit: Einbruch, Angstprävention+ Gesundheit: Unterstützung bei allen altersbedingten Beeinträchtigungen+ Bessere Ernährung, mehr Bewegung: Andocken bei lokalen Serviceorganisationen+ Kommunikation: Maximale Einbindung in das persönliche Netzwerk+ Mehr Lebensfreude durch einen altengerechten, selbstbestimmten Alltag + Bequemlichkeit: Integration von individuellen ZusatzmodulenBesuchen sie Auxilio Basic auf der Sonderschau aveneo der ALTENPFLEGE 2018 in Hannover.

Das versteht jede und jeder sofort und gibt es deswegen nicht in leichter Sprache. Nicht für die Start up Challenge 2018 nominiert ist meine Broschüre "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70". Dazu ist sie zu verständlich.

Klicken Sie trotzdem mal hier


Sonntag, 18. Februar 2018

Merkel 2047

Wahlkampfmotto der CDU.
Jens Spahn für Erneuerung der CDU zu alt

Man würde sie auf Mitte 80 schätzen, wenn sie einem beim Skilanglauf begegnen würde. Ratgeber-Autor Heinz-Peter Tjaden hat sich vier Wochen vor der Bundestagswahl im Herbst 2047 mit der Kanzlerin unterhalten. 

Frau Bundeskanzlerin, Sie sind nun seit 42 Jahren im Amt und treten noch einmal an. Lautet Ihr Motto "Alter schützt vor Kanzlerschaft nicht?"

Angela Merkel: Das haben Sie sehr schön gesagt.

Und was machen Sie mit Jens Spahn, der endlich ein Ministeramt bekleiden möchte?

Angela Merkel: Kann er vergessen. Der ist doch auch schon Mitte 60 und somit für eine Erneuerung der CDU ungeeignet. 

Und was wird aus Horst Seehofer?

Angela Merkel: Der ist doch inzwischen schon alles gewesen. Jetzt kehrt er zu seinen Wurzeln zurück.

Das heißt?

Angela Merkel: Er wird wieder Ministerpräsident von Bayern. 

Was haben Sie sich für die nächsten vier Jahre vorgenommen?

Angela Merkel: Erst einmal muss VW natürlich alles dafür tun, dass die Rollator-Affäre aufgeklärt wird. Es kann doch wohl nicht sein, dass das Spitzenmodell "Blitzschnell über die Straße" schon nach kurzer Zeit ohrenbetäubend quietscht. Wir sind schließlich Exportnation Nummer 1 bei Rollatoren. 

Das ist natürlich ein wichtiges Vorhaben. Gibt es weitere?

Angela Merkel: Die Bundeswehr darf nicht länger darauf angewiesen sein, dass sie von China moderne Waffen geliehen bekommt, wenn sie ein Manöver abhalten will. Wir sind den Chinesen dafür natürlich sehr dankbar, aber mit unseren Bündnisverpflichtungen ist dieser Zustand nicht vereinbar.

Noch was?

Angela Merkel: Nach dem dritten Atomkrieg zwischen den USA und Nordkorea müssen die Außengrenzen von Mittel- und Südamerika gesichert werden. Es darf Schleppern nicht länger gelingen, Flüchtlinge aus den verseuchten Regionen der USA nach Mittel- oder Südamerika zu schmuggeln. 

Sie wären also heute froh, wenn der damalige US-Präsident Donald Trump eine Mauer an der mexikanischen Grenze errichtet hätte?

Angela Merkel: Wenn ich geahnt hätte, dass Trump 2018 den ersten Atomkrieg mit Nordkorea führt, dann bestimmt. 

Noch eine Frage zur Innenpolitik: Rechnen Sie nach 16 Jahren mit dem Wiedereinzug der SPD in den Bundestag?

Angela Merkel: Nach dem Comeback von Martin Schulz als SPD-Vorsitzender halte ich das 2050 für möglich. Wir sollten erst einmal die ersten elf Monate seines Comebacks abwarten.

Und was halten Sie von meinem Ratgeber "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70"?

Angela Merkel: Habe ich mit 71 gelesen. Vorher durfte ich ja nicht. Die Broschüre bekommt inzwischen jedes Regierungsmitglied vor der Vereidigung.

Der Klick zum Ratgeber 



Donnerstag, 1. Februar 2018

Pflege-Qualitätsbericht

Pflegedienste, bei denen man genau hinschauen muss

Viele Pflegeheime und ambulante Pflegedienste erfüllen die Anforderungen an eine gute Pflege. Aber es gibt weiterhin Verbesserungsbedarf. Das ist das Ergebnis des 5. MDS-Pflege-Qualitätsberichts, der heute vom GKV-Spitzenverband und vom Medizinischen Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) in Berlin vorgestellt wurde. Mängel in der Heimversorgung gibt es bei der Schmerzerfassung und der Wundversorgung sowie in der ambulanten Pflege bei der Intensivpflege und der Beratung der Pflegebedürftigen. Leichte Verbesserungen sind bei der Dekubitusprophylaxe und bei freiheitsentziehenden Maßnahmen zu verzeichnen. Erstmals werden Ergebnisse aus den Abrechnungsprüfungen in der ambulanten Pflege veröffentlicht.
Grundlage des Berichts sind Daten aus über 26.000 Qualitätsprüfungen, die im Jahr 2016 in Pflegeheimen und ambulanten Pflegediensten durch den MDK (Medizinischen Dienst der Krankenversicherung) stattgefunden haben. Die MDK-Prüferinnen und Prüfer untersuchten dabei die Versorgungsqualität bei 175.000 pflegebedürftigen Menschen. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Pflege in Deutschland. „Auch wenn noch Einiges zu tun ist, entwickelt sich die Pflegequalität doch insgesamt in die richtige Richtung. Zwei zentrale Baustellen haben wir jedoch noch darüber hinaus: Die Bedingungen für die Pflegekräfte müssen besser werden, damit sich mehr Menschen auch dauerhaft für diesen Beruf entscheiden. Denn neben allen Qualitätskriterien sind die Menschen der Schlüssel für gute Pflege. Ein zweites wichtiges Anliegen ist die Stärkung der Transparenz über die Pflegequalität. Derzeit arbeitet die Wissenschaft an einem neuen System und wir erwarten, dass wir Ende dieses Jahres mit der Umsetzung beginnen können. Schlechte Qualität soll sich, anders, als es bei den Pflegenoten möglich war, nicht mehr verstecken können“, sagt Gernot Kiefer, Vorstand des GKV-Spitzenverbandes.
„Die Berichtsergebnisse zur Versorgungsqualität zeigen, dass weitere Verbesserungen notwendig sind. Zum Beispiel bei der Schmerzerfassung - wenn diese nicht systematisch erfolgt, dann können Medikamentengaben nicht angepasst werden. Oder Beispiel Wundversorgung – bei jedem vierten Pflegebedürftigen ist sie nicht nach dem aktuellen Wissensstand erfolgt“, erläutert Dr. Peter Pick, Geschäftsführer des MDS. Es besteht sowohl bei der Personalausstattung als auch bei der Umsetzung des fachlich Gebotenen Handlungsbedarf. „Der Bericht belegt aber dennoch, dass die Mehrheit der Pflegebedürftigen entsprechend der Anforderungen an eine gute Pflege versorgt wird.“ Um die Pflegequalität weiter zu sichern und auszubauen sind nach wie vor externe Qualitätsprüfungen mit professioneller Beratung unverzichtbar.
Jürgen Brüggemann, Teamleiter Pflege beim MDS, der den 5. MDS-Pflege-Qualitätsbericht mit einem Autorenteam verfasst hat, stellte erste Ergebnisse aus den Abrechnungsprüfungen in der ambulanten Pflege vor, die seit Oktober 2016 Bestandteil der MDK-Prüfungen sind. Dabei prüfen die MDK, ob Leistungen, die Pflegedienste den Pflegekassen in Rechnung stellten, auch wie vereinbart bei den Pflegebedürftigen angekommen sind. Geprüft wurden Abrechnungen von Leistungen für rund 6.000 Pflegebedürftige. „Bei gut einem Drittel (35,2%) der Pflegedienste stellten die Prüfer mindestens eine Auffälligkeit in den Abrechnungen fest, bei fast sieben Prozent der Pflegedienste haben die Prüfer gehäuft (6 und mehr) Auffälligkeiten in der Abrechnung erkannt“, erläutert Brüggemann. Die Bandbreite reicht dabei von Unstimmigkeiten zwischen der Pflegedokumentation und Auskünften der Pflegebedürftigen bis hin zu Leistungen, die in Rechnung gestellt, aber nicht oder unvollständig erbracht worden sind. Gibt es Hinweise auf solche Auffälligkeiten, so informiert der MDK die Pflegekassen, die dann Maßnahmen bis hin zu Rückerstattungen und Vertragskündigungen ergreifen können. 64,8 Prozent der geprüften Pflegedienste wiesen keine Auffälligkeiten auf.
Zusammenfassend stellt Brüggemann fest: „Die meisten Pflegedienste arbeiten gut und zuverlässig und rechnen ordentlich ab. Ein Teil der Dienste zeigt aber gehäuft Auffälligkeiten bei der Abrechnung. Bei diesen Diensten muss genauer nachgeschaut werden.“

Mittwoch, 10. Januar 2018

Wolfgang Bosbach

Wolfgang Bosbach bei Maischberger.
www.wobo.de 
Geschwächelt wird nicht

Sehr geehrter Herr Bosbach,

einem Interview, das Sie mit der "Berliner Zeitung" geführt haben, musste ich entnehmen, dass Ihr Durchhaltevermögen  unter Ihrer Krankheit leidet. Damit fortan Ihre Krankheit unter Ihrem Durchhaltevermögen leidet, schicke ich Ihnen die PDF-Datei meiner Broschüre "Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70". Sie wirkt in jeder Situation kraftvoll.

Ich mag Ihre Diskussionsbeiträge, weil ich dann immer wieder feststellen kann, dass man zu Unrecht auch anderer Meinung sein kann als ich. Wenn ich dann auch noch lese, dass Ihre Frau schon vor der Hochzeit den gleichen Namen getragen hat wie Sie, dann weiß ich, was das bedeuten kann.

Das aber wuppen Sie nicht: Mein Opa lernte seine spätere Frau in einem Tanzlokal kennen. Er fragte sie, wie sie heißt. Sie antwortete mit "Wilken". "Und du?", fragte sie. "Auch Wilken", antwortete er. Als sie auch noch feststellten, dass die Vornamen ihrer Eltern identisch sind, stand einer Ehe nichts mehr im Wege.

Mein Vater setzte der Wilken-Epidemie ein vorübergehendes Ende und verlieh meiner Mutter den wunderschönen Nachnamen Tjaden. Und was macht eine meiner Schwestern? Sie heiratete einen Wilken. 

Und da wollen Sie schwächeln? Mache ich doch auch nicht.

Herzliche Grüße und viel Spaß beim Lesen-mehrmals täglich...

Heinz-Peter Tjaden
Up´n Kampe 6