Freitag, 23. September 2016

Wichtige Tipps

Kein Buch mit sieben Siegeln mehr

Wenn man von der Pflegeversicherung Leistungen benötigt, dann entsteht dieser Bedarf oft unvorhergesehen und akut. In einigen Fällen kündigt sich die Pflegebedürftigkeit einer Person aber auch vorher an. In beiden Fällen jedoch sind die Pflegeversicherung selbst und auch ihr Leistungskatalog für die Betroffenen und ihre Angehörigen ein Buch mit 7 Siegeln. Viele von ihnen wissen nicht, welche Leistungen ihnen tatsächlich zustehen und wie sie diese in Anspruch nehmen können. Das führt oft dazu, dass nicht alle angebotenen Leistungen ausgeschöpft werden, was die Pflege und Betreuung zusätzlich erschweren kann. Welche Leistungen die gesetzliche Pflegeversicherung in Deutschland tatsächlich bietet, wird ausführlich auf meinepflegeversicherung.com erklärt.

Leistungen schon vor der Pflegebedürftigkeit

Nicht erst, wenn die Pflegebedürftigkeit bereits eingetreten ist, bieten die gesetzlichen Pflegeversicherungen ihren Mitgliedern Leistungen. Schon vorher kann man sich in speziell eingerichteten Zentren individuell beraten lassen, um zum Beispiel die Voraussetzungen für weitere Leistungen im Pflegefall kennenzulernen. Als pflegender Angehöriger kann man zudem an Pflege-Schulungen sowie an Selbsthilfegruppen teilnehmen, die von den Pflegeversicherungen angeboten werden.

Geld- und Sachleistungen der Pflegeversicherung

Die Leistungen von Pflegeversicherungen werden entweder als Geld- oder als Sachleistungen gewährt. Die wichtigste Geldleistung ist das Pflegegeld, welches die Angehörigen eines Pflegebedürftigen dafür erhalten, dass sie die Pflege dieser Person übernehmen. Die Übernahme der Kosten für einen ambulanten Pflegedienst oder für die Unterbringung in einem Pflege- oder Altenheim hingegen zählt, wie auch die Erstattung von Hilfsmitteln wie Rollstühle oder speziellen Betten, zu den sogenannten Sach- oder Naturalleistungen. Die Leistungspakete freiwilliger privater Pflegeversicherungen unterscheiden sich teils gravierend von denen der gesetzlichen Pflegeversicherung.

Donnerstag, 18. August 2016

Gold wert

Rezension einer Leserin bei Amazon/"Zerstreutes Wohnen-Ratgeber für alle ab 70"

Bin durch Zufall auf dieses kleine Buch gestoßen, liebe Bücher bei denen man einfach nur ablachen kann. Bei manchen grinse ich nur, bei manchen lache ich ab und zu richtig, bei diesem musste ich bei jeder Zeile laut brüllen vor Lachen. Die reinste Zwerchfellmassage, danach fühlte ich mich supergut. Natürlich ist die an Demenz grenzende Vergesslichkeit der Alten ein schwieriges Thema aber ich denke, mit Humor ist es leichter zu ertragen. Ich selbst bin 62 und damit an der Grenze zur eigenen Betroffenheit. Man spürt aber bei diesem Buch, dass hier jemand sich mit warmem Humor des Themas angenommen hat und hier niemanden verletzen will. Allein der Kalauer "zerstreutes" statt "betreutes" Wohnen ist Gold wert. Fazit: wer mal wieder richtig lachen möchte, dem sei dieses Büchlein empfohlen.


Geschildert wird der Tagesablauf eines älteren, zerstreut wohnenden Ehepaares. "Ein Hund kommt um die Ecke", offensichtlich will er Futter, und das bekommt er auch. Ist das nun unser Hund oder was? Man nimmt den Hund mit zum Einkaufen im Supermarkt und vergisst ihn dann. Dazu muss ich sagen, dass ich bereits mit elf Jahren so zerstreut war, dass ich nicht nur mein Fahrrad, sondern auch unseren Hund beim Bäcker vergessen habe, an einen Baum angeleint saß er da und wartete auf seine Abholung (die dann auch bald erfolgte) Aber sind zerstreute Menschen nicht manchmal liebenswerter als die, die so vortrefflich funktionieren, alles im Griff und kein Verständnis haben für solche, die in unserer Ellenbogen-Gesellschaft nicht zurecht kommen?

Zur Broschüre hier klicken