Wenn Vergesslichkeit zum Vorspiel gehört
Vor 22 Jahren haben die 60- bis 70-Jährigen weniger Sex gehabt als heute. Damals waren es einer Studie der Universität Leipzig zufolge 31 Prozent, heute sind es 42 Prozent.
Das dürfte leicht zu erklären sein: Die vor 22 Jahren 60- bis 70-Jährigen sind inzwischen 82 bis 92 Jahre alt. In diesem Alter vergisst man mehr als 1994. Auch an Sex erinnert man sich nicht mehr so gut.
Das Vorspiel gestaltet sich deswegen so:
Er: "Wann hatten wir eigentlich das letzte Mal Sex?"
Sie: "Weiß nicht."
Aus "weiß nicht" wird anschließend Sex. Vergesslichkeit ist also nicht nur gut für zerstreutes Wohnen, sondern auch für zerstreutes Vorspiel, das immer häufiger wiederholt wird.
Meine Prognose für 2026: 100 Prozent der 92- bis 102-Jährigen haben Sex.
Freitag, 21. Oktober 2016
Freitag, 30. September 2016
Bestätigung
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| Gefunden auf lachkunst.com |
So zerstreut kann ich in meinem Leben gar nicht werden, dass mir das nicht aufgefallen wäre. Ein Experte bestätigt nun meine These, dass zerstreutes Wohnen dem betreuten Wohnen vorzuziehen ist, zumal auch so mancher Betreuer irgendwann zerstreut wird. Betreut dauert also nur länger.
Dieser Experte hat auch ganz richtig erkannt, dass man Humor haben muss. Ein weiteres Beispiel für gewisse Ehe-Überraschungen im Internet-Zeitalter fand ich dort, wo jede Zerstreute und jeder Zerstreute es ebenfalls hätte finden können, wenn sie oder er sich nur so angestrengt hätte wie ich.
Der Klick zur zerstreuten Experten-Meinung
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